„Roländer stellen sich den Herausforderungen“


v.L. Uwe Tripmaker (Schützenverein), Wilfried Goerke (SC Roland), Dirk Reiling (KIK) Wieg Ewers (Kahl. Kirchengemeinde), Franz-Josef Gurtsching (SPD), Michael Demling (Födv. Bürgerzentrum), Hildegard Reiling (KIK), Andrea Helmdach (Födv. Bürgerzentrum), Maria Cordes (Ev. Kirchengemeinde), Maria Bureck (Födv. Wir für Roland), Bernhard Daldrup, Peter Tripmaker (SPD)

Bernhard Daldrup beim „Ortsspaziergang“ in Roland

„Die Gemeinschaft stimmt in Roland“, davon konnte sich Bernhard Daldrup bei seinem Ortsspaziergang mit Vertretern der Vereine einen Eindruck verschaffen. Treffpunkt war das Bürgerzentrum, „das mit viel Einsatz und ehrenamtlichem Engagement mit Leben erfüllt wird“, wie Andrea Helmdach und Maria Bureck in Übereinstimmung mit den anderen Vereinsvertretern erklärten. Von dort  ging’s zur mittlerweile leerstehenden Schule: „Nachfolgenutzung dringend gesucht“, lautet der Wunsch der Roländer, die natürlich traurig über die Aufgabe des Schulstandortes sind und darauf hoffen, dass es gelingt, eine Nachfolgenutzung zu finden.

„Auch wenn uns Schule und Einzelhandel fehlen, wird in Roland gebaut“, erklärt  Michael Demling, „weil es noch sehr günstige Wohnbauflächen gibt“.  Die Menschen in Roland sehen den Folgen des demographischen Wandels nicht tatenlos zu, sondern arbeiten gemeinsam für ihren Ortsteil. Der neue Platz, der durch den Abriss des Kirchengebäudes entstanden ist, soll sich zu einem Ort gemeinsamer Veranstaltungen entwickeln. „Dort soll künftig der Standort des Schützenzeltes sein“, erklärte Uwe Tripmaker  vom Schützenverein. Auch das Paul-Gerhard-Haus als Ort katholischer und evangelischer Gottesdienste werde gut besucht, erklärten Wieg Ewers und Maria Cordes. Zu den Standortvorteilen Rolands zählen die Vertreter natürlich den Rolandsee, aber auch den Kindergarten St. Michael, architektonisch wie auch auf Grund seiner Einbindung in die naturnahe Umgebung.

Vorbei an Tönne Drügemollers Gaststätte, in der gerade die Schalker jubeln, geht’s abschließend zum Sportplatz, auf den die Roländer ebenso stolz sind wie auf die Leistungen ihres Vereins. „Es kommt nicht oft vor, dass ein Fußballverein aus einem Ortsteil von der Größe Rolands in der Oberliga spielt“, Wilfried Goerke zeigte dem Gast das vorbildliche Clubheim und das Sportgelände, an dem allerdings noch bessere Umkleidemöglichkeiten für die Spieler fehlen.

Auf der Wunschliste der Roländer liegt natürlich eine Verbesserung der Verkehrsbelastung entlang der L 586. Vor allem denken  die Roländer an den Kreisverkehr im Einmündungsbereich zur B 58. Diesen Wunsch gaben die Vereinsvertreter Bernhard Daldrup, der auch SPD-Fraktionsvorsitzender im Regionalrat bei der Bezirksregierung Münster ist, mit auf den Weg. „Für mich war der Ortsspaziergang sehr lohnenswert und lehrreich“, so Bernhard Daldrup, „weil sich die Roländer den Herausforderungen der Zukunft mit Gemeinsinn und Engagement stellen.“

Keine Kommentare vorhanden

Machen Sie bei der Konversation mit.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.