Beeindruckende Arbeit der Erziehungshilfe St. Klara

von links: Herbert Kraft (Vorstand Kreiscaritasverband), Einrichtungsleiter Dr. Christoph Heckmann, Dr. Rudolf Grothues, Anne Claßen, Birgit Harrendorf-Vorländer und Franz-Ludwig Blömker

Die Erziehungshilfe St. Klara war nun Ziel eines Besuches des Bürgermeisterkandidaten Dr. Rudolf Grothues. Gemeinsam mit dem stellv. Landrat Franz-Ludwig Blömker und den Kreistagsabgeordneten Birgit Harrendorf-Vorländer und Anne Claßen ließ er sich die Arbeit dieser Jugendhilfeeinrichtung vorstellen. Grothues, der in der Vorgängereinrichtung, dem Kinder- und Jugendwohnheim St. Klara seinen Zivildienst absolviert hat, war sehr beeindruckt von den Veränderungen und Neuausrichtungen.

In der Erziehungshilfe St. Klara, die in Trägerschaft des Caritasverbandes im Kreisdekanat Warendorf e.V. ist, werden heute neben der klassischen Heimunterbringung auch zahlreiche weitere stationäre und ambulante Angebote vorgehalten. Und die nicht mehr nur auf Beckumer Gebiet sondern kreisweit, so der Leiter der Einrichtung, Dr. Christoph Heckmann.

In insgesamt 10 Wohngruppen, davon 8 in Beckum, davon wiederum 4 auf dem Gelände am Paterweg, werden rund 90 Kinder und Jugendliche betreut. Neben Langzeitgruppen, heilpädagogisch-therapeutischen Wohngruppen,  Diagnostikgruppen und einer Fünftagegruppe gibt es auch ambulante Familienhilfen sowie einen Pflegekinderdienst.

Die drei Hobbit-Wohngruppen befinden sich seit 2013 in der Bauerschaft Unterberg. Dafür hat der Caritasverband die Räume des ehemaligen sozialtherapeutischen Zentrums „Haus Unterberg“ umgebaut. In den Wohngruppen leben ausschließlich Jungen, die dort eine intensive heilpädagogische Betreuung erfahren. Fünf Kinder besuchen sogar innerhalb der Einrichtung eine eigene Schulstation, die eine ausgelagerte Klasse der Beckumer Sekundarschule ist.

Die Zusammenarbeit mit dem Beckumer Jugendamt und dem Kreisjugendamt wird als gut bezeichnet, so Herbert Kraft, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Caritasverbandes Warendorf, in dem Gespräch. In einem regelmäßigen Austausch werden Fragen und Unklarheiten besprochen und ausgetauscht.

Derzeit noch völlig offen ist die Frage, inwieweit auch die Erziehungshilfe St. Klara in die Unterstützung von allein reisenden oder traumatisierten Flüchtlingskindern einbezogen werden wird. Dass es dort Bedarf gibt, darüber waren sich alle Beteiligten einig

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