Ortskern von Neubeckum im Fokus der SPD-Fraktion

Der Ortskern von Neubeckum stand jetzt ganz im Zeichen einer umfangreichen Besichtigungstour der SPD-Fraktion. Ziel war es, einen aktuellen Überblick zu laufenden oder geplanten Bauvorhaben und zu Handlungsbedarfen bei Problemsituationen zu erhalten.
Auf der Tourliste standen das ehemalige Bahnhofsgelände mit der neuen Schienenstation, der Lebensmittelmarkt „K+K“, der Kita-Neubau Kita mit Altenwohngruppen an der Rektor-Wilger-Straße, die im Rahmen des Programms „Gute Schule 2020“ modernisierte Bodelschwingschule, das Wohnungsbauvorhaben (30 Wohnungen) im Bereich Hauptstraße/Pastoratsweg, die Einzelhandelssituation an der Hauptstraße, der Platz der Städtepartnerschaften mit dem angrenzenden Rathausplatz sowie die Verkehrssituation im Bereich des EDEKA-Marktes.
Beim verwahrlost wirkenden Bahnhofsgelände ist die SPD-Fraktion erneut tätig geworden und hat die Verwaltung gebeten, dort kurzfristig den vorhandenen Müll und Fahrradschrott zu entfernen. Auch die Fahrradstellplätze werden ein Thema. Da es ganz offensichtlich einen ungedeckten Bedarf an guten Fahrradstellplätzen gibt, werden im Bahnhofsbereich Fahrräder „ziemlich wild“ aufgestellt. Links neben dem Bahnhofsempfangsgebäude befindet sich ein eingezäunter und abgeschlossener Bereich, der tagsüber nur wenige Fahrräder beherbergt. Es gibt keine Informationen dazu, unter welchen Bedingungen dieser Bereich genutzt werden kann. Das soll die Verwaltung jetzt aufklären.
Erfreut sind die Sozialdemokraten über die positive Entwicklung im Bereich der Rektor-Wilger-Straße. Mit dem Kita-Neubau, dem frischen Erscheinungsbild der Bodelschwingschule und dem planten Wohnungsneubau am angrenzenden Pastoratsweg nimmt die Qualität dieses Quartiers spürbar zu. Im Gegensatz dazu steht die Einzelhandelssituation entlang der Hauptstraße. Hier sind massive Leerstände festzustellen, die den SPD-Kommunalpolitikern große Sorgen bereiten.
Der Rathausplatz ist zwar baulich aufwändig gestaltet worden, wirkt aber insgesamt sehr steril und hat überhaupt keine Aufenthaltsqualität. Dieses Thema soll ebenso auf die Agenda wie die Frage, ob im Bereich des EDEKA-Marktes für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit maximal Tempo 30 gelten soll. An den Markt grenzen bereits eine Reihe von Tempo-30-Zonen an, die kurz vor dem Lebensmittelmarkt enden.
Den Abschluss des Besichtigungsprogramms bildete ein Besuch der Minigolfanlage im Harbergstadion. Diese ist von einem Förderverein dankenswerterweise wieder bespielbar gemacht worden und so ließen es sich die Politiker nicht nehmen, selbst eine Runde Minigolf zu spielen.

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