Karsten Koch: Beckum bekommt 1,34 Mio. Euro für Digitalisierung in den Schulen

Gute Nachrichten für die Stadt Beckum hat der SPD-Fraktionsvorsitzende Karsten Koch nun aus Berlin und Düsseldorf erhalten. Rund 1,34 Millionen Euro fließen im Rahmen des Digitalpakts Schule nach Beckum. Geld, das für die Ausstattung der Schulen mit digitalen Lehrmitteln verwendet werden soll.
Doch nicht nur die Stadt Beckum als Schulträgerin erhält Geld für die Verbesserung der digitalen Ausstattung in den städtischen Schulen. Auch der Schulzweckverband Beckum-Ennigerloh, der Träger der Gesamtschule mit den beiden Standorten in Neubeckum und Ennigerloh ist, erhält rund 466.000 Euro
Insgesamt fließen Mittel in Höhe von rund einer Milliarde Euro nach Nordrhein-Westfalen.
Mit dem Digitalpakt Schule wollen Bund und Länder für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik sorgen. Um das Ziel zu erreichen, haben sie eine Verwaltungsvereinbarung für den Digitalpakt unterzeichnet und zuvor die verfassungsrechtlichen Grundlagen geschaffen. Der Bund stellt über einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt fünf Milliarden Euro zur Verfügung, davon 3,5 Milliarden Euro in der laufenden Legislaturperiode. Die Schulträger bzw. Länder steuern zusätzlich einen finanziellen Eigenanteil bei, so dass zusammengenommen dann mindestens 5,55 Milliarden Euro bereit stehen.
Rein rechnerisch bedeutet dies für jede der ca. 40.000 Schulen in Deutschland im Durchschnitt einen Betrag von 137.000 Euro oder umgerechnet auf die derzeit ca. 11 Millionen Schülerinnen und Schüler eine Summe von 500 Euro pro Schüler.
„Auch wenn Whiteboards und schnelles Internet nicht automatisch zu besserer Bildung führt, sind sie doch ein wichtiger Baustein. Digitale Medien und Lerninfrastrukturen ermöglichen neue Lernformen und können das Lernen im Unterricht und außerhalb der Schule besser vernetzen und dazu beitragen, Bildungsbenachteiligungen auszugleichen“, betont Karsten Koch.
Wie geht es weiter? Die Fördermittel werden beim Land beantragt. Wenn das Land Nordrhein-Westfalen eine zügige Abwicklung der Anträge gewährleistet, könnten die ersten Schulen noch in diesem Jahr mit ihren Investitionsmaßnahmen beginnen.

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