Michael Gerdhenrich überrascht vom vielseitigen Angebot der AG 55+

Beckum. Die Initiative 55+ hätte eigentlich um diese Zeit ihr zehnjähriges Bestehen feiern wollen. Doch die Corona-Pandemie vereitelte die Geburtstagsfeier bis jetzt.  180 Mitglieder zähle die Initiative derzeit. Und Mitgliedsbeiträge würden nicht erhoben. Das erfuhr Michael Gerdhenrich am Freitag während eines angeregten Gesprächs mit Vertretern des nicht eingetragenen Vereins. Dennoch gelänge es  den ehrenamtlich tätigen Männern und Frauen, ein breitgefächertes Angebot für alle Generationen vorzuhalten. Das reiche  von der Quaterstunde für Senioren, über ein Literaturcafé und Reiseangebote bis hin zum Führen eines Technik- und Computer-Clubs, berichteten Ralf Hobeier, Vorsitzender der Initiative und seine Mitstreiter Oskar Simon, Jochen Feichtinger, Heinz Jürgen Meyer  und  Hans-Georg Aust dem parteilosen Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl am 13. September.

Auch während der bis jetzt schlimmsten Wochen der Corona-Pandemie wären sie als Mitglieder nicht untätig geblieben. Ganz im Gegenteil –  in Zusammenarbeit mit dem SCCE-Ennigerloh sei ein 3D-Drucker-Club eingerichtet worden,  der  über die Grenzen des Kreises Warendorfs hinaus,  im Rahmen der Corona-Hilfen, rund 850  Plastikmasken für verschiedene Organisationen und Einrichtungen produziert habe. Sorge bereite der Gruppe, dass  ihr bisheriger Geschäftsführer Eggi Steinhoff, der gleichzeitig das Bindeglied zur Stadt Beckum sei, in absehbarer Zeit in den Ruhestand gehe.  Für die Initiative sei es nun wichtig, baldmöglichst zu wissen, wie die künftige Zusammenarbeit mit der Stadt verlaufen solle. Für diesen Fall hatte Michael Gerdhenrich eine Idee parat und lief mit ihr offene Türen ein. „Perspektivisch halte ich einen Ehrenamtskoordinator oder eine Ehrenamtskoordinatorin innerhalb der Verwaltung für absolut sinnvoll“, ist der von der SPD und Bündnis 90 / Die Grünen unterstützte Anwärter auf das Bürgermeisteramt der Stadt Beckum davon überzeugt, bürgerschaftliches Engagement so nicht nur unterstützen, sondern perfekt zusammenführen zu können. „Ich werde nicht müde zu betonen, wie wichtig das Ehrenamt für unsere Gesellschaft ist. Gerade in Zeiten von Corona  und damit einhergehender beschränkter Haushaltsmittel ist bürgerschaftliches Engagement unerlässlich. Es ist schlicht nicht bezahlbar, alle jetzt ehrenamtlich verlaufenden Tätigkeiten, in professionelle Hände zu geben. Außerdem trägt bürgerschaftliches Engagement zur Bereicherung unserer Gemeinde in kultureller sowie sozialer Hinsicht bei.“ Die Initiative 55+ sei eines von vielen guten Beispielen dafür, wie engagiert, tatkräftig und motiviert Bürger seien.  „Umso wichtiger ist es, das Ehrenamt wertzuschätzen und zu fördern, damit wir unsere BürgerInnen auch weiterhin zum Mitmachen und Mitgestalten motivieren können. Dafür benötigen wir einen regelmäßigen und besseren Austausch zwischen Verwaltung und Ehrenamt“, zog Gerdhenrich sein Fazit aus dem Gespräch.

Bild : (v.l.) Der Vorstand der Initiative 55+ , mit (v.l.) Oskar Simon, Jochen Feichtinger, Ralf Hobeier (Vorsitzender der Initiative), Heinz Jürgen Meyer sowie Hans-Georg Aust, traf sich mit dem parteilosen Bürgermeisterkandidat Michael Gedhenrich,  um sich über die erfolgreiche Arbeit, aber auch zu bewältigende Probleme des nicht eingetragenen Vereins  auszutauschen.

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