Förderverein Beckumer Bäder benötigt dringend finanzielle Unterstützung

Beckum. Nach dem Neubeckumer Freibad hat nun auch das Beckumer Freibad seine Tore wieder geöffnet. Kurz vor der Eröffnung hat sich der parteilose Bürgermeisterkandidat Michael Gerdhenrich mit dem Förderverein Beckumer Schwimmbäder e.V. getroffen, um sich über die aktuelle Situation und die Aussichten der Beckumer Bäder auszutauschen. Mit dabei waren vom Förderverein Heinz Ottenlips, Helga Hagemann, Brigitte Brinkmann-Ottenlips und Klaus Hagemann sowie der stellvertretende Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes Beckum Felix Brinkmann.

Natürlich findet auch im Beckumer Freibad derzeit nur ein eingeschränkter Badebetrieb statt. Es dürfen sich immer nur 152 Badegäste gleichzeitig im Bad aufhalten. „Um dennoch möglichst vielen Badegästen den Badespaß zu ermöglichen, wird auch bei uns im Schichtbetrieb geschwommen“ erklärt Heinz Ottenlips die aktuelle Situation. „Zwischen den Schwimmzeiten wird stets gereinigt und desinfiziert“ ergänzt Helga Hagemann. So stelle man sicher, dass durchweg die erforderlichen Hygienestandards eingehalten werden. Außerdem können Badegäste ihre Tickets online reservieren.

Der Bürgermeisterkandidat machte sich aber auch über die Themen rund um Corona heraus einen Eindruck vom Beckumer Bad. „Ich glaube, ich war schon seit der Schulzeit nicht mehr hier. Und es sieht immer noch super aus. Das ist auch ein großer Verdienst des engagierten Fördervereins.“

Im Beckumer Bad ist in den letzten Jahren vieles passiert“ zeigt sich Brigitte Brinkmann-Ottenlips hoch erfreut. So wurden unter anderem die Startblöcke und die Bullaugen mit Blick in das Sprungbecken erneuert, ein neues Kinderbecken mit Sonnensegel angelegt und viele weitere Projekte realisiert.

Es gibt aber noch viel mehr zu tun“ blickt Klaus Hagemann nach vorne und verweist dabei insbesondere auf das Projekt der neuen Wasserrutsche. Die beiden in die Jahre gekommenen Wasserrutschen sind mittlerweile einfach nicht mehr zeitgemäß und weichen deshalb einer neuen Rutsche.

Wir kennen die beiden alten, aber vor allem ziemlich schnellen Rutschen noch sehr gut aus unserer Jugend“ zeigen sich Felix Brinkmann und Michael Gerdhenrich beim Gedanken an deren Verschwinden etwas sentimental. „Klar ist aber auch, dass wir unser Bad attraktiv und modern gestalten wollen. Deshalb müssen wir mit der Zeit gehen“ erklärt Felix Brinkmann und erhofft sich von der neuen Rutsche, vor allem großen Spaß für Familien und die kleinen Badegäste.

Die neue Rutsche stelle ein riesen Projekt mit enormen Kosten dar. Die Stadt Beckum unterstütze dieses Projekt zwar, dennoch habe auch der Förderverein seinen Beitrag zu leisten. Da komme eine Badesaison wie diese, in der man Corona-bedingt deutlich weniger Einnahmen erziele einfach zur Unzeit. „Deshalb freuen wir uns über jede Unterstützung und noch viel mehr über jedes neue Mitglied“ so Heinz Ottenlips.

Ein paar Tage nach der Eröffnung des Freibades kann man glücklicherweise feststellen, dass der Verkauf von Saisonkarten gut angelaufen ist und der Förderverein sogar neue Mitglieder gewinnen konnte. Außerdem sei das Interesse an der neuen Rutsche riesig.

„Das wundert mich gar nicht. Die Beckumer Bäder sind für Sport, Freizeit und Familie einfach ungemein wichtig. Das sieht man auch am tollen Engagement und der Begeisterung der vielen Förderer. Jeder Unterstützung ist hier sicherlich angebracht“ zieht Michael Gerdhenrich Bilanz.

Bild: Auch bei schlechtem Wetter guter Dinge: Im intensiven Austausch über die Arbeit des Fördervereins und die Entwicklung der Beckumer Bäder. (v.l.)  Heinz Ottenlips, Michael Gerdhenrich, Helga Hagemann und Felix Brinkmann

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