Peter Tripmaker: „Roland ist ein lebenswertes Dorf mit Zukunft – für Jung und Alt!“

Roland. Vor dem Lockdown traf sich Michael Gerdhenrich mit Vorstandsmitgliedern des Fördervereins Bürgerzentrum Roland. In Begleitung des Roländer SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Peter Tripmaker und dem SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Felix Markmeier-Agnesens machte sich der parteilose, von SPD und Grünen unterstützte Bürgermeisterkandidat zunächst ein Bild von dem Roländer Bürgerzentrum und zeigte sich beeindruckt von den Räumlichkeiten. Mit viel Eigeninitiative und Unterstützung der Stadt Beckum wurden in den letzten Jahren etliche Verbesserungen und Neuerungen bewerkstelligt. „Man kann das Engagement und Herzblut der Roländer für dieses Projekt regelrecht spüren“ so Gerdhenrich. Dadurch sei eine ganz besondere Atmosphäre im Bürgerzentrum Roland entstanden.

Das Bürgerzentrum bietet viele Möglichkeiten und ist ein ebenso beliebter wie notwendiger Treff der Vereine in Roland. Leider hat Corona aber auch hier seine Spuren hinterlassen. Viele Veranstaltungen mussten abgesagt werden, wie etwa das geplante Public Viewing zur EM 2020 oder diverse Feste. Ganz besonders schmerzt, auf die Feier zum 25 Jubiläum verzichten zu müssen. Dadurch fällt leider ein wesentlicher Bestandteil der Finanzierung weg.

Im gemeinsamen Austausch wurden aber auch viele weitere Punkte angesprochen, die die Menschen in Roland brennend interessieren. Viele Roländer fühlen sich seit Jahren von Teilen der Verwaltung und der Politik im Stich gelassen. So werde das DIEK zwar als gutes Instrument wahrgenommen und durchaus positiv begleitet; skeptisch sei man aber in Bezug auf die tatsächliche Umsetzung dennoch. Die Ziele seien so Michael Demling seien aber größtenteils schon im Rahmenplan Beckum/Roland von 1992 festgehalten und bis heute nicht umgesetzt worden. Innerhalb des Gesprächs waren sich alle Anwesenden schnell einig, dass es für die Zukunft von Roland zwingend erforderlich sei, neue Bauflächen zu schaffen, damit Roland für junge Familien und potenzielle Zuziehende wieder attraktiver werde. Außerdem solle ein zentraler Gemeinschafts- und Aufenthaltsplatz entstehen, der modern gestaltet ist und zum Verweilen einlädt.

In diesem Zusammenhang wurde auch über das leerstehende Schulgebäude und das dazugehörige Grundstück gesprochen. Auch dafür müsse zeitnah eine zukunftsfähige Lösung gefunden werden, so Peter Tripmaker. Zu allerletzt brachten die Mitglieder des Fördervereins den Wunsch zum Ausdruck, dass die Hauptstraße mehr ins Dorf integriert und mit einer ansprechenden Begrünung verschönert werde.

Die Anwesenden waren sich sicher, dass es zwar noch einiges zu tun gebe, Roland aber sicher eine Zukunft als Ort für Jung und Alt habe, wenn man gemeinsam an einem Strang ziehe.

 

Bild: (v.l.) Klaus Freitag, Jutta Tschätsch, Werner Weidner, Michael Gerdhenrich, Andrea Helmdach, Peter Tripmaker und Michael Demling

 

 

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