SPD-Fraktion will ehemaligen Schlachthof zum Wohnquartier entwickeln

Die SPD-Fraktion möchte, dass das Gelände des ehemaligen Schlachthofes zwischen dem Holtmarweg und dem Werseweg zu einem Wohnquartier entwickelt wird. Die Grundlage dafür soll ein noch aufzustellender Bebauungsplan sein, der den Geltungsbereich und die Planungsziele für das Areal und bei Bedarf darüberhinausgehende Flächen bestimmt.
Das ist das Ergebnis intensiver Beratungen in der Fraktion, die jetzt mit einem weiteren Ortstermin abgeschlossen worden sind.
Unser Fraktionsvorsitzender Karsten Koch erklärt zu dem Anliegen der Fraktion: „Der Schlachthof ist Geschichte und soll auch nicht mehr in Betrieb gehen. Die unmittelbaren Nachbarn und das gesamte Wohnumfeld haben es nach jahrzehntelangen Belastungen verdient, dass nun eine qualitätsvolle Entwicklung stattfindet. Wir wollen auf keinen Fall eine Lösung, die in Wirklichkeit nur ein verschönertes Matratzenlager für Mitarbeiter anderer Schlachtbetriebe ist.“ Volker Nussbaum, der für uns im Stadtentwicklungsausschuss sitzt, sieht gerade durch die innenstadtnahe Lage des Areals einen attraktiven Pluspunkt für ein neues Wohnquartier. Eine besondere städtebauliche Herausforderung stellt dabei ein deutlicher Höhenversatz auf dem Grundstück dar.
Die SPD-Fraktion, die bei ihrem Anliegen auch von dem Bürgermeisterkandidaten Michael Gerdhenrich unterstützt wird, bringt nun einen Antrag für die Aufstellung eines Bebauungsplans auf den Weg, über den wegen der Komplexität des Themas voraussichtlich erst der neue Stadtrat eine Entscheidung treffen wird.

Das beigefügte Bild zeigt einige der Mitglieder der SPD-Fraktion bei einer Ortsbesichtigung des Schlachthofareals am Holtmarweg.

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