Vellern ein Dorf mit Geschichte und Zukunft.

Vellern. Felix Markmeier-Agnesens, Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes und Ratskandidat für den Wahlbezirk 19 Vellern, Heinz Jürgen Meyer, Ratskandidat für den Wahlbezirk 05 Beckum-Nordwest, sowie der parteilose Bürgermeisterkandidat Michael Gerdhenrich haben sich Anfang der Woche mit Vertretern des Heimatvereins Vellern ausgetauscht. Dabei standen das Engagement und die Aktivitäten des Heimatvereins genauso im Vordergrund, wie die Frage nach Perspektiven für Vellern und die damit einhergehenden Erwartungen der Vellerner an Politik und Verwaltung.

Anhand einer Chronologie zeigten Ludger Schweck und Egbert Steinhausen die vielzähligen Projekte auf, die der 1990 gegründete Heimatverein, sowie dessen Vorgänger, der Arbeitskreis Vellern, seit 1979 umgesetzt haben. „Diese Chronologie war uns wichtig“ so Schweck, der schon mal gefragt wird, was der Heimatverein so alles mache. „Nun kann sich jeder leicht einen Überblick verschaffen und unsere Arbeit der letzten Jahrzehnte einfach nachlesen.“ „Dennoch ist natürlich jeder eingeladen, vorbeizuschauen und sich bei uns persönlich ein Bild zu machen“ ergänzt Egbert Steinhausen, Gründungsmitglied und Urgestein des Vereins.

Und tatsächlich hat der Heimatverein eine ganze Menge in Vellern bewegt. „Als Vellerner bin ich immer wieder begeistert über das Engagement in unserem Dorf“ zeigt sich Markmeier-Agnesens erfreut. Neben regelmäßig wiederkehrenden Aktivitäten wie das Maibaumaufstellen und Dorfsäuberungsaktionen sind es insbesondere die größeren Projekte auf die der Heimatverein besonders stolz ist. Dazu gehören z.B. die Errichtung des Heimathauses und die dazugehörige Außenanlage.

Aber auch in Vellern läuft nicht alles von ganz alleine und so waren die Mitglieder des Heimatvereins gespannt, wie Gerdhenrich und Markmeier-Agnesens sich Vellerns Zukunft vorstellen. „Dorfgemeinschaft ist ungemein wichtig, aber kein Selbstläufer“ steigt Gerdhenrich ein. Damit Vellern dauerhaft attraktiv bleiben könne, müsse es Wachstums- und Entwicklungsperspektiven geben. „Dafür braucht es Wohnbauflächen und zwar mehr und schneller als bisher“ ist sich der Bürgermeisterkandidat sicher und trifft dabei auf breite Zustimmung.

Darüber hinaus werde es wichtig sein, die mit den Vellernern entwickelten Ideen aus dem DIEK (Dorfinnenentwicklungskonzept) konsequent umzusetzen. „Wir haben zu etlichen Punkten Arbeitsgruppen gebildet und gute Ideen entwickelt“ so Schweck. „Jetzt sind Verwaltung und Politik gefordert, diese Ideen aufzugreifen und umzusetzen. Ein zentraler Gemeinschaftsplatz ist für Vellern immens wichtig, kann aber natürlich nicht in Eigenregie gestaltet werden. Die Beckumer SPD wird sich deshalb für eine möglichst rasche Umsetzung stark machen“ betont Markmeier-Agnesens.

Aber auch Geschwindigkeitsbegrenzung, Windenergie und Nahversorgung sorgten für Gesprächsstoff. „Wir wollen und müssen unseren Frischemarkt in jedem Fall erhalten“ macht Steinhausen deutlich und wünscht sich auch wieder einen Geldautomaten in Vellern. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass Vellern, genau wie unsere anderen Ortsteile, den Anschluss nicht verliert“ verspricht Gerdhenrich. Wichtig dabei sei ein intensiver und regelmäßiger Austausch aber vor allem, die Voraussetzungen für ein nachhaltiges Wachstum zu schaffen.

Abschließend waren sich alle Beteiligten einig, dass es zwar noch einiges zu tun gebe, Vellern aber ein Dorf mit einer tollen Dorfgemeinschaft und Zukunft sei.

Bild: (v.l.) Egbert Steinhausen, Michael Gerdhenrich, Ludger Schweck, Heinz Jürgen Meyer, Felix Markmeier-Agnesens und Robert Uphues

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