Neubau der Sonnenschule ist zwingend notwendig – klares Bekenntnis zum Beckumer Norden

„Es wird Zeit, dass die Sonnenschule neugebaut wird.“ Dieses Fazit haben Mitglieder der SPD-Fraktion bei einem Informationsgespräch in der Sonnenschule in Beckum mit der Fachbereichsleiterin für Bildung, Kultur und Freizeit Frau Cornelia Baumann und der Schulleiterin Frau Claudia Sander-Braunert gezogen. Im Zusammenhang der Haushaltsberatungen trafen sich dort die SPD- Mitglieder des Schul-, Kultur- und Sportausschusses, um einen Überblick über den baulichen Zustand der Sonnenschule in Beckum zu bekommen.

Ein Großteil des Gebäudes ist bereits 60 Jahre alt. Auch die durchaus gute Ausstattung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wände dünn, die Räume im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt und außerdem zu jeder Jahreszeit hellhörig sind. Auch der Fußboden kommt an einzelnen Stellen hoch. Kurzum: die Schule befindet sich in einem untragbaren Zustand, den es dringend abzustellen gilt. Lediglich die Sporthalle ist hervorragend in Schuss. Ein guter Grund die Sonnenschule am gleichen Standort neu zu bauen. „Nachdem nun alle anderen Grundschulen in der Stadt Beckum umgebaut und saniert wurden, darf der Neubau der Sonnenschule auch nicht aufgrund von knappen Kassen in die weiter Ferne verschoben werden“, so Schulleiterin Claudia Sander-Braunert. Die Schulleiterin wünscht sich ein klares Bekenntnis zum Neubau der Sonnenschule, denn die Rahmenbedingungen an der Schule müssen in den nächsten Jahren Schritt für Schritt verbessert werden.

Ungeachtet der baulichen Voraussetzungen überzeugt die Sonnenschule mit einem guten Konzept. „Eine differenzierte Lese- und Rechtschreibförderung gehören genauso dazu wie die ganzheitliche Persönlichkeitsstärkung jedes einzelnen Kindes, sowie das Projekt „Klasse 2000, das die Gesundheitsförderung der Kinder in den Blick nimmt“, so Claudia Sander-Braunert. Im Nachmittagsbereich bietet die offene Ganztagsschule, in Zeiten außerhalb von Corona, zudem eine Vielzahl an sportlichen, musischen und kreativen Arbeitsgemeinschaften. Im Moment gibt das Team der Sonnenschule alles, um den Kindern auch unter den pandemischen Bedingungen gerecht zu werden. So fanden bereits seit Oktober 2020 wöchentlich IPad-Stunden mit den Schülern statt, um sie vorzubereiten, auf das, was im Dezember 2020 Realität wurde: Schule zu – Lernen von zu Haus. Auch im Lockdown und im jetzigen Wechselunterricht leisten die Lehrkräfte großartige Arbeit. Täglich fand der Unterricht mit allen Kindern über Teams dann in den eigenen vier Wänden statt, um Lerndefizite durch die lange Präsenzpause möglichst gering zu halten.

Als letzten Wunsch gab Frau Sander- Braunert den Sozialdemokraten noch den Ausbau der Schulsozialarbeit an allen Grundschulen mit auf den Weg.

Nach dem Besuch war schnell klar, dass die Sonnenschule eine Schule mit einem modernen Konzept in einem viel zu alten Gebäude ist.

 

Das Bild zeigt von links Ratsmitglied Tanja Brunnert, Schulleiterin Claudia Sander-Braunert, Lehrerin Esther Corsmeyer-Elamri, den Fraktionsvorsitzenden Felix Markmeier-Agnesens und Fachbereichsleiterin Cornelia Baumann. Die Fotos machte der sachkundige Bürger Heinz-Jürgen Meyer. 

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