Das Gebäude am Markt 2 – ein historisches Schmuckkästchen mit viel Potential.

Am Donnerstagnachmittag haben Mitglieder der Beckumer SPD-Fraktion die Alte Apotheke am Marktplatz besichtigt.

Mit Herrn Schenkel von der Stadt Beckum, der unter anderem anhand von Bauplänen über die Besonderheiten des 214 Jahre alten Hauses informierte, ergab sich eine interessante Führung vom Keller bis zum Giebel des durch die Stadt übernommenen Gebäudes.

Um mit der Umbauplanung dieses historischen Bauwerkes zu beginnen, bedarf es zunächst eines passenden Nutzungskonzeptes. Erst im Anschluss daran kann der Umfang der entsprechenden Sanierungs- und Baumaßnahmen festgelegt und so auch ein Termin zur Fertigstellung genannt werden.

Das Eckgebäude Markt 2 bildet zusammen mit dem benachbarten Stadtmuseum eine stadtgesellschaftliche, funktionale Einheit und ist durch seine Lage auch städtebaulich von besonderer Prägnanz. Stellt es doch, unmittelbar im Schatten der Stephanus-Kirche zwischen Markt und Kirchplatz gelegen, ein wichtiges Bindeglied für die verschiedenen städtebaulichen Maßnahmen in der Innenstadt dar.

In den Gesprächen wurde auch erörtert, dass sich durch den Kauf dieses geschichtsträchtigen Gebäudes Möglichkeiten zur Erweiterung und Aufwertung des angrenzenden Museums ergeben. Noch heute existiert eine Tür zwischen den beiden Gebäuden und so wurde eine bauliche Verbindung mit den Räumen des ehemaligen Ratskellers und den anderen Geschossebenen diskutiert. Auch eine Nutzung des ehemaligen Ladenlokals als zentral gelegene Touristeninformation mit angrenzendem Büro für die Mitarbeiter des Stadtmarketing, oder ein kleines Museumscafé mit einem Kuchenangebot örtlicher Bäckereien, waren Bestandteil unserer Gespräche.

Zahlreiche Fragen zu Themen wie Brandschutz oder der Einbau einer Aufzugsanlage und die damit umsetzbare Barrierefreiheit des Stadtmuseums wurden mit Herrn Schenkel erörtert. Gerade die mögliche Umsetzung dieser Maßnahme im Hinblick auf den Denkmalschutz und andere bauordungsrechtliche Vorgaben, ist einer der vielen wichtigen Punkte, die beachtet werden wollen.

Das Gebäude hat eine bislang angenommene Nutzfläche von 257 qm auf einer Grundstücksfläche von fast 180 qm. Je nach Nutzungs- und Umbaukonzept können sich die nutzbaren Flächen natürlich ändern. Die Mitglieder der SPD-Fraktion waren sich daher schnell einig, dass es eines schlüssigen Konzeptes und vor allem auch einer zeitnahen Umsetzung bedarf, um dieses historisch bedeutsame Gebäude – ein wahres Schmuckkästchen – auch in Zukunft sinnvoll zu nutzen.

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